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Kährs Engagement gegen den Klimawandel | Kährs

Kährs ist einer der wenigen Bodenbelagshersteller, der sich verpflichtet hat, wissenschaftsbasierte Klimaziele zu erreichen. Wir haben unser Engagement für diese wissenschaftsbasierten Ziele bereits im Dezember 2021 angekündigt und werden diese im Laufe des Jahres 2022 von der Science Based Targets Initiative (SBTi) definieren und prüfen lassen.

Kährs Maßnahmen und Ziele – „Kährs climate positive journey“ für 2025 umfassen das Reduzieren der Treibhausgasemissionen aus unseren eigenen Aktivitäten (Scope 1) und eingekaufter Energie (Scope 2) – sowie Emissionen, die dem übrigen Teil unserer Wertschöpfungskette entstammen, von Lieferanten bis hin zu unseren Endkunden (Scope 3).

In den letzten Jahren zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend in den öffentlichen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels. Während Kährs seit langem wichtige Schritte im Bereich Nachhaltigkeit und Innovation geht, hat ein Großteil der Unternehmenswelt in den vergangenen Jahren zumindest ein zunehmendes Verständnis für die Dringlichkeit bezüglich des Themas Klimawandel und entsprechendes Engagement für das Klima entwickelt. Kein Land und keine Organisation kann es sich leisten, die Risiken des Klimawandels zu ignorieren.

Das Pariser Abkommen ist ein völkerrechtliches Abkommen über den Klimawandel. Im Jahr 2015 verabschiedeten 196 Länder das Pariser Abkommen, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zum vorindustriellen Niveau auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Hauptmaßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, ist die weltweite Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Das Grafik veranschaulicht, wo wir heute in Bezug auf das vorindustrielle Niveau stehen sowie verschiedene Szenarien, die Maßnahmen und Ziele des Pariser Abkommens definieren.

 

Um dem von Ziel von 1,5 ° C zu entsprechen, muss die Welt laut Klimawissenschaftlern die GHG-Emissionen bis 2030 halbieren und Netto-Null erreichen. Das bedeutet, dass bis 2050 so viele Treibhausgase wie möglich der Atmosphäre zu entziehen sind.

Dies erfordert langfristige Dekarbonisierungsziele von 90-95% in allen Scopes vor 2050. Dazu wird erforderlich sein, dass alle Organisationen, Unternehmen und Regierungen eng zusammenarbeiten, um diese positiven Zukunftsziele zu erreichen.

KÄHRS KLIMA ZIELE:

2022

FESTLEGUNG WISSENSCHFTSBASIERTER ZIELE BIS 2022

2025

HALBIERUNG FAST ALLER UNSERER EIGENEN EMISSIONEN
REDUZIERUNG SCOPE 1 & 2 MIT 40% BIS 2025

2040

Die NEtto-null MARKE ERREICHEN, um bis 2040 ein KLIMApositives unternehmen zu werden

Reduzierung VON TREIBHAUSGAS-emissionen

Um Emissionsreduktionsziele festlegen zu können, die mit der Wissenschaft in Einklang stehen, ist es notwendig, alle Emissionsarten zu verstehen und zu verfolgen. Viele Unternehmen stellen möglicherweise fest, dass die größten ihrer Emissionen außerhalb ihrer Unternehmenstätigkeiten und innerhalb ihrer Lieferkette bestehen. Dies erfordert eine genaue Definition diese Emissionen und woher diese kommen. Deshalb reicht es oft nicht aus, sich nur Ziele zu setzen, die sich nur auf die eigenen Aktivitäten beziehen, um die negativen Auswirkungen auf den Klimawandel zu verringern.

Das Greenhouse Gas Protocol, hilft Unternehmen und Regierungen dabei, Emissionen, die die Erderwärmung vorantreiben, zu messen und zu verwalten. Es hat die Treibhausgas-Emissionen für Unternehmen in drei Kategorien unterteilt:

Scope 1

Direkte Emissionen:
Dies sind Emissionen, die aus eigenen Quellen des Unternehmens entstammen und in dessen Besitz oder Geltungsbereich sind und beispielsweise von Anlagen und Fuhrpark ausgehen. Dies schließt die Herstellung von Produkten, die Abfallerzeugung sowie die Betankung von Fahrzeugen und Ausrüstung des Unternehmens mit ein.

Scope 2

Indirekte Emissionen von zugekaufter Energie:
Diese Emissionen werden aus zugekauftem Strom, Erdgas, HVAC, Kühlung und
anderer Energie erzeugt, die vom Unternehmen verbraucht wird.

Scope 3

Indirekte Emissionen aus dem Produkt Lebenszyklus:
Scope-3-Emissionen resultieren aus Aktivitäten, die nicht direkt zum Unternehmen gehören. Diese entstammen jedoch aus Quellen, die nicht im Besitz des Unternehmens sind oder von ihm kontrolliert werden. Alle indirekten Emissionen (nicht in Scope 2 enthalten), die in der Wertschöpfungskette des berichtenden Unternehmens auftreten, einschließlich vor- und nachgelagerter Emissionen, angefangen bei zugekauften Teilen und Materialien bis hin zum Warentransport zu Kunden sowie Geschäftsreisen von Mitarbeitern oder Pendlern.

WIE KÄHRS EINEN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTz LEISTEN KANN

Hier setzt die Science Based Targets Initiative (SBTi) an. Die SBTi zielen darauf ab, das Engagement von Unternehmen für die Reduzierung von Emissionen zu erhöhen und zu veranschaulichen, wie viel und wie schnell sie ihre Treibhausgas-Emissionen reduzieren müssen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.

Das SBTi ist eine Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wildlife Fund for Nature (WWF) und wird von Unternehmen, Unternehmens- und Wohltätigkeitsstiftungen sowie Regierungen finanziert.

Obwohl jedes Unternehmen Emissionsreduktionsziele erstellen kann, erfordert die SBTi-Zulassung eine Bewertung und Prüfung durch Dritte. Hiermit wird gewährleistet, dass die Bemühungen eines Unternehmens ehrgeizig genug und ausreichend sind, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Durch die Zusammenarbeit mit SBTi und einer wissenschaftsbasierten Prüfung unserer Emissionsreduktionsziele, können wir sicher sein, dass wir nicht nur ein festes Engagement für langfristiges nachhaltiges Wachstum eingegangen sind, sondern, dass wir auch auf dem richtigen Weg sind, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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