Gestaltung von Parkettboden

Von der Idee zum Prototyp

Gestaltung von Parkettboden

Von der Idee zum Prototyp

Ein Holzfußboden von Kährs ist sehr langlebig, er ist für Generationen gemacht. Laut Emanuel Lidberg ist dies ein wichtiger Grund, warum Kährs sich auf klassische Designs konzentriert, die die natürliche Schönheit des Holzes hervorheben.

 
 

„Holz sollte wie Holz aussehen“

„Ich sage immer, dass wir bei Kährs mehrere hundert Mitarbeiter haben, die sich mit Design befassen. Ideen zu neuen Produkten und Designs können praktisch von jedem im Unternehmen kommen. Dies spiegelt den Stolz unserer Mitarbeiter auf unsere Produkte, ihre Leidenschaft für Holz und das umfassende Wissen über den Rohstoff wider“, sagt Emanuel Lidberg, der bei Kährs die Designabteilung leitet.

Ein Holzfußboden von Kährs ist sehr langlebig, er ist für Generationen gemacht. Laut Emanuel Lidberg ist dies ein wichtiger Grund, warum Kährs sich auf klassische Designs konzentriert, die die natürliche Schönheit des Holzes hervorheben – ein Look, der nie aus der Mode komme, sagt er. „Es gibt eine starke Designtradition im Unternehmen. Seit Jahrzehnten ergründet das Unternehmen neue Wege, um das Beste aus dem Rohstoff herauszuholen. Verbesserte Kenntnisse über Holz und darüber, wie verschiedene Holzarten in verschiedenen Umgebungen wirken, sowie neue Technologien und Oberflächenbehandlungen geben uns Werkzeuge für die kontinuierliche Entwicklung neuer Böden an die Hand“, sagt Emanuel Lidberg. „Ein gutes Beispiel sind unsere neuen ultramatten Böden mit lichtabsorbierendem Finish, durch das das Holz aussieht wie frisch gesägt. Starkes Tageslicht, das durch große Fenster eindringt, kann glänzende Reflexe auf einem Boden erzeugen und unsere Farbwahrnehmung verwirren. Dieses Finish verhindert einen solchen Effekt.“

Von der Idee zum Prototyp

Der Einführung der ultramatten Böden ging eine lange Test- und Erprobungsphase voraus. „Ideen zu neuen Produkten können von überall her kommen, doch wir versuchen immer, den Endkunden in den Mittelpunkt zu stellen. Im Fall der ultramatten Böden ist durch jüngste architektonische Trends hin zu größeren Fenstern ein Bedarf an neuen Oberflächenbehandlungstechnologien entstanden“, erklärt Emanuel Lidberg. Am Anfang des Prozesses standen Gestaltungsvorgaben, die die Vision für das neue Produkt erklärten, aber auch, wie es zukünftigen Trends und Verbraucherverhaltensweisen gerecht wird. Die Vorgaben umfassen typischerweise Moodboards, auf denen Dinge gesammelt werden, die als Inspirationsquellen dienen können. Angefangen bei Materialien zum Thema Mode, Inneneinrichtung und Elektronik bis hin zu Stoffund Gewebeproben sowie Farbmustern. 

„Es gibt eine starke Designtradition im Unternehmen. Seit Jahrzehnten ergründet das Unternehmen neue Wege, um das Beste aus dem Rohstoff herauszuholen“

Ein Team aus Fachleuten auf bestimmten Gebieten der Holzbodenherstellung entwickelte dann eine Reihe von Prototyp-Böden.

„Wir vergleichen die Prototypen immer mit der ursprünglichen Vision. Wie riecht ein Boden? Wie fühlt er sich an? Wie sieht er aus und wie klingt er? Es ist wichtig zu wissen, wie er von allen Sinnen wahrgenommen wird. Er sollte schön aussehen, aber es sollte auch angenehm sein, barfuß darauf zu gehen oder sich auf den Boden zu setzen und mit seinen Kindern zu spielen“, so Emanuel Lidberg.

„Folge deinem Herzen“

Für die letzten Schritte des Prozesses wird ein Boden in normaler Raumgröße hergestellt und auf dem Dachboden des Werks in Nybro installiert. Tageslicht, das durch große Fenster und Oberlichter eindringt, ermöglicht es, sorgfältig zu prüfen, wie der Boden zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen wahrgenommen wird.
„Wenn mich Leute fragen, wie sie einen Boden auswählen sollen, sage ich für gewöhnlich: ,Nehmen Sie den Boden, der ihr Herz höher schlagen lässt.‘ Dasselbe gilt für uns. Wenn wir unsere neuen Designs bewerten, müssen diese positive Emotionen auslösen. Doch unabhängig von den Designattributen, die wir in das Produkt integrieren, ist unsere Grundphilosophie, dass Holz wie Holz aussehen sollte“, meint Emanuel Lidberg.